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Sarahs Schlüssel

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Verfasser: Suche nach diesem Verfasser Joncour, Serge (Drehbuchautor); Paquet-Brenner, Gilles (Drehbuchautor); Richter, Max (Komponist); de Rosnay, Tatiana (Verfasser)
Jahr: 2026
Verlag: Potsdam, filmwerte GmbH
Mediengruppe: evideo
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Standorte: Jo Status: Verfügbar Vorbestellungen: 0 Frist: Mediengruppe: evideo Zweigstelle: Filmfriend

Inhalt

Eine bewegende Geschichte, verknüpft über zwei Zeitebenen.
 
Paris, 1942: Während der berüchtigten Razzia im Vélodrome d’Hiver werden tausende jüdische Familien von der französischen Polizei festgenommen. Unter ihnen ist die zehnjährige Sarah Starzynski (Mélusine Mayance). In einem verzweifelten Versuch, ihren Bruder vor der Deportation zu retten, schließt sie den kleinen Jungen in einem Schrank ein und behält den Schlüssel bei sich. Das Mädchen hofft, bald zurückzukehren. Doch die Deportation der Familie nach Auschwitz scheint diese Hoffnung zunichte zu machen...
 
Paris, 2009: Die amerikanische Journalistin Julia Jarmond (Kristen Scott-Thomas) recherchiert für einen Artikel über die Razzia und stößt auf Sarahs Geschichte. Ihre Nachforschungen führen sie zu einem erschütternden Geheimnis: Die Wohnung, in die sie mit ihrem Mann ziehen will, gehörte einst Sarahs Familie. Julia taucht immer tiefer in die Vergangenheit ein und entdeckt Verbindungen, die auch ihre eigene Familie betreffen.
 
Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Tatiana de Rosnay erweist sich Gilles Paquet-Brenners Verfilmung als intensiv und sehr persönlich gehaltenes Drama. Es geht um Erinnerung, um Schuld und ihre Aufarbeitung – und um die Verantwortung, die historische Wahrheit ans Licht zu bringen. Ohne jede Rührseligkeit zeigt er, wie die Schatten der Vergangenheit bis in die Gegenwart reichen und das Leben der Menschen nachhaltig beeinflussen.
 
„Allmählich enthüllt sich darin ein verdrängtes 'Erbe' der Mitschuld unter dem Stern des Profits, das Bertrands alteingesessene Familie mit vielen in Europa teilen mag. Was sich dabei herauskristallisiert, ist ein tief eingebrannter, schwarzer Fleck in der Geschichte einer Familie und einer Nation. […]
 
Differenziert umkreist der Film das Thema einer Schuld, die dem persönlichen Glück im Wege steht, die nur im Schweigen erträglich erscheint und doch schonungslos an die Oberfläche gezerrt wird. Das ist die berührende Hauptaussage des Films: Nichts zu wissen, kann wie ein Segen scheinen. Aber erzählt man die Geschichte eines Menschen nicht, werden beide, Geschichte und Mensch, viel zu bald nur noch eines sein: vergessen. Das wäre schlimmer als jeder Schmerz.“ (Kathrin Häger, auf: filmdienst.de)

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Details

Jahr: 2026
Verlag: Potsdam, filmwerte GmbH
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Beschreibung: 1 Online-Ressource (98 min), Bild: 1:2,35 HD
Schlagwörter: Film
Mediengruppe: evideo