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Orson Welles’ Othello

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Verfasser: Suche nach diesem Verfasser Welles, Orson (Drehbuchautor); Barberis, Alberto (Komponist); Lavagnino, Angelo Francesco (Komponist); Shakespeare, William (Verfasser)
Jahr: 2026
Verlag: Potsdam, filmwerte GmbH
Mediengruppe: evideo
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Inhalt

Der Feldherr Othello (Orson Welles) gewinnt die Liebe der jungen Desdemona. Die Beziehung ist deren Vater Brabantio, einem venezianischen Aristokraten, jedoch ein Dorn im Auge. Aus Rachsucht dichtet der intrigante Fähnrich Iago der schönen Desdemona ein heimliches Verhältnis mit Cassio an, weil Othello den gebildeten Florentiner anstelle des tief enttäuschten Iago zum Leutnant ernannt hat. Dass sich Othello den Einflüsterungen von Iago nicht erwehren kann und dessen vermeintlichen Beweisen für Desdemonas Untreue Glauben zu schenken beginnt, mündet in einer verhängnisvollen Entscheidung...
 
40 Jahre nach der mühevollen Fertigstellung des Films durch Meisterregisseur Orson Welles ("Citizen Kane") im Jahr 1952 wurde in den USA die Restauration der aufgespürten Fassung eines alten Nitro-Negativs vorgenommen. Das Ergebnis des 1991 präsentierten Werks war kein völlig neuer Film. Auch die Herangehensweise der Restaurateure war nicht unumstritten - aber der "Othello" im neuen Gewand kann sich ganz unbestreitbar sehen lassen: Was für eine großartige, vor Regieeinfällen und exquisiter Kameraarbeit nur so strotzende Shakespeare-Adaption!
 
"Welles verdichtet die Geschichte zu einem expressionistischen Licht- und Schattenspiel um den archaischen Kampf von Gut und Böse, wobei vor allem die atmosphärische Dichte und die barocke Fülle der Regieeinfälle fesseln. - Sehenswert" (Lexikon des Internationalen Films)
 
Hinweis:
Ein viel diskutierter Aspekt von Orson Welles’ Verfilmung von Shakespeares "Othello" ist die Darstellung der Titelfigur durch Welles selbst mittels sogenanntem Blackfacing. Da die Rolle des Othello traditionell als schwarzer Maurenfürst angelegt ist, wurde Welles für den Film mit dunklem Make-up geschminkt, um dessen Hautfarbe nachzuahmen. Diese Praxis war im klassischen Theater und frühen Kino lange verbreitet. Aus heutiger Perspektive gilt Blackfacing als problematisch, da es mit einer Geschichte rassistischer Stereotypisierung und dem Ausschluss schwarzer Schauspieler von wichtigen Rollen verbunden ist.

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Details

Jahr: 2026
Verlag: Potsdam, filmwerte GmbH
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Beschreibung: 1 Online-Ressource (93 min), Bild: 1,37:1 HD
Schlagwörter: Film
Mediengruppe: evideo