Die FilmemacherInnen Lucía Palacios und Dietmar Post begeben sich auf eine transatlantische Reise, um die faszinierende Geschichte einer der wichtigsten Ikonen der Popmusikgeschichte zu erzählen, begleitet von Freunden, Familie, Musikern und Kollegen der „Queen of Disco“.
Donna Summer war in den 1970er Jahren ein Popmusik-Phänomen, mit Tanzflächenhits wie Love to Love You, I Feel Love, Last Dance, Hot Stuff, Bad Girls und She Works Hard for the Money.
Geboren 1948 in Boston als LaDonna Adrian Gaines, lebte und arbeitete die US-Amerikanerin von 1968 bis 1976 in Deutschland und Österreich. Es gehört zu den weniger bekannten Kapiteln der Popmusik-Geschichte, dass Donna Summers Weltkarriere nach Anfängen im Gospel und einer Band namens The Crow im Oktober 1968 im Münchner Theater an der Brienner Straße begann, wo die 19jährige Donna als Musical-Sängerin in einer Produktion von "Hair" mitwirkte.
Von München aus revolutionierte sie ab Mitte der 1970er Jahre gemeinsam mit den Produzenten Giorgio Moroder und Pete Bellotte die Tanzmusik. Hier produzierte sie den überwiegenden Teil ihrer ersten sechs Alben, bevor sie in die USA zurückging, um ihre Bekanntheit in ihrem Geburtsland zu steigern. Laut Statistiken von "Der Musikmarkt" war sie 1977 und 1979 die erfolgreichste Musikerin in Deutschland - und laut dem US-Magazin "Billboard" 1979 und 1980 die erfolgreichste Musikerin der USA. Sie gewann fünf Grammys in vier verschiedenen Musikrichtungen - R’n’B, Rock, Gospel, Dance-Pop - sowie 1978 einen Oscar für den Song "Last Dance".
Der Film von Dietmar Post und Lucía Palacios enthält das letzte Interview, das die Künstlerin vor ihrem Tod 2012 gab, und bietet einen originellen und intimen Blick auf die Karriere dieses Superstars.