Wie gut kennen wir die Menschen, die uns am nächsten stehen, wirklich? Diese Miniserie sucht die Antwort und entspinnt zwischen Mystery-Krimi und Familiendrama eine spannende Geschichte über Identität, Vertrauen und das Bedürfnis nach der Wahrheit.
Im Mittelpunkt steht der Londoner Professor Jonah Mulray (John Simm), dessen Leben aus den Fugen gerät, als seine Frau Megan bei einem Verkehrsunfall in Hongkong ums Leben kommt. Bei seinen Nachforschungen entdeckt er, dass sie nicht nur zahlreiche Geheimnisse vor ihm hatte, sondern offenbar sogar ein Doppelleben führte…
„Strangers“ taucht mit uns ein in eine Welt, die den meisten Menschen im Westen tatsächlich fremd sein wird: Die Handlung spielt zum Großteil in Hongkong, dessen urbane Kulisse eindrucksvoll und sehr atmosphärisch eingefangen wird. Die Stadt wird dabei nicht nur als exotischer Schauplatz genutzt, sondern als wesentlicher Bestandteil der Geschichte. Die kulturellen Unterschiede, Sprachbarrieren und politischen Verflechtungen verstärken das Gefühl der Orientierungslosigkeit, die auch die Hauptfigur "heimsucht".
Darüber hinaus punktet "Strangers" durch die starke schauspielerische Leistung von John Simm, der die Verzweiflung und Hartnäckigkeit des trauernden Ehemanns glaubwürdig verkörpert. Das macht die Serie zu weit mehr als einen klassischen Whodunit-Krimi. Dabei steigert sich die Spannungskurve langsam, aber stetig: Mit jeder Episode werden neue Geheimnisse und überraschende Wendungen enthüllt, während sich das Netz aus Lügen, wirtschaftlichen Interessen und persönlichen Motiven immer weiter verdichtet.
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Jonah geht undercover, um ein für alle Mal herauszufinden, ob David etwas mit Megans Tod zu tun hat – und muss sich dabei mit einem Triadenmitglied und bekannten Mördern auseinandersetzen.